Debora Antmann / 13.06.20, 18h

Debora Antmann / 13.06.20, 18h

1. Juni 2020 Aus Von coraci

Workshop / (Queer-)Feminismus und jüdische Perspektiven 
Workshop bereits voll.

Programm

Im Gegensatz zu einer Veranstaltung ‚Judentum und feministische Perspektiven‘ schauen wir bei dieser Veranstaltung zur Abwechslung nicht mit einer feministischen Brille auf Judentum (oder das was wir dafür halten) sondern mit einer jüdischen Brille auf feministische und queere Theorien und Praxen. Ein provokanter, humorvoller und kritischer, aber vor allem jüdischer Blick, auf unseren feministischen Alltag und die verborgenen christlichen Narrative, die uns umgeben, auf jüdisch-feministische Bewegungssgeschichte in der BRD und jüdische Herausforderungen der Gegenwart – mit dem Versprechen am Ende mehr Fragen als Antworten zu haben.

Biographie

Debora Antmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Jüdischen Museum Berlin. Sie beschreibt sich selbst als weiße, lesbische, jüdische, analytische Queer_Feministin, Autorin, semi-aktive Körperkünstlerin und verhinderte Superheldin. Sie ist seit 2017 Online-Kolumnistin beim Missy Magazine und Autorin ihres Blogs dddebs.com. Dabei stehen vor allem jüdische Identität, intersektionaler Feminismus, Heteronormativität/ Heterosexismus, Körpernormen und Behinderung im Fokus ihres Schreibens. Sie forsch und publiziert seit 2014 zu jüdisch-lesbischer Widerstands- und Intersektionalitätsgeschichte in der BRD der 1980er und 1990er Jahre und hält Vorträge (die eigentlich keine Vorträge sind) zum (un-)jüdischen Queerfeminismus der Gegenwart.