{"id":1780,"date":"2022-06-13T16:02:57","date_gmt":"2022-06-13T14:02:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.coraci-festival.de\/?page_id=1780"},"modified":"2022-06-13T16:20:44","modified_gmt":"2022-06-13T14:20:44","slug":"awareness","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.coraci-festival.de\/index.php\/awareness\/","title":{"rendered":"Awareness"},"content":{"rendered":"\n<p>Auf dieser Seite k\u00f6nnt ihr unser gesamtes Awareness Konzept nachlesen. <\/p>\n\n\n\n<p>Unseren Code of Conduct findet ihr im Men\u00fc unter Awareness zus\u00e4tzlich nochmal aufgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Triggerwarnung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Konzept handelt vom Umgang und der Pr\u00e4vention intersektionaler\/ interdependenter Diskriminierung, sexualisierter Gewalt und struktureller Gewalt. Wir schreiben nicht \u00fcber explizite Vorf\u00e4lle, dennoch k\u00f6nnten sich Menschen getriggert f\u00fchlen. Wenn Du beim Lesen merkst, dass es Dir nicht gut geht, mache eine Pause und nimm Dir die Zeit, die Du brauchst. Wenn Dir in diesem Konzept etwas auff\u00e4llt, melde Dich bei uns, wir sind immer offen f\u00fcr Feedback und Kritik.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir m\u00f6chten uns bei allen Menschen bedanken, die sich daf\u00fcr stark machen Awareness auf \u00f6ffentlichen Veranstaltungen sichtbar zu machen und sich aktiv in diesen Kontexten einbringen. Diese Ausarbeitung hat sich mit vielen \u00f6ffentlichen Awareness-Konzepten im deutschsprachigen Raum auseinandergesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Konzept ersetzt nicht die Auseinandersetzung mit dem Thema struktureller Gewaltverh\u00e4ltnisse und intersektionale\/interdependente Diskriminierung. Wir m\u00f6chten euch dazu ermutigen mit struktureller Diskriminierung und Privilegien auseinanderzusetzen, denn wir w\u00fcnschen uns eine Gesellschaft mit mehr Sensibilit\u00e4t f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse und Perspektiven anderer Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Awareness-Konzept spricht von Diskriminierungs- und Rassismusformen die wir einmal klar benennen und kurz erl\u00e4utern wollen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rassismus<\/strong><strong><br><\/strong>Rassismus ist eine Ideologie von Ungleichheit in der tats\u00e4chliche und konstruierte Unterschiede von Menschen bewertet werden. Rassismus bewirkt oder beabsichtigt, dass Menschen wegen ihrer \u00e4u\u00dferen Erscheinung, Nationalit\u00e4t oder Religion abgewertet werden. Diese historisch gepr\u00e4gte Abwertung entscheidet \u00fcber den Zugang zu Ressourcen und \u00fcber gesellschaftliche Teilhabe. Rassismus dr\u00fcckt sich dabei auf drei Ebenen aus: Struktureller, Institutioneller und Individueller Rassismus.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anti-Slawischer Rassismus<sup>1<\/sup><br><\/strong>Bereits im 19. Jahrhundert war Antislawismus \u2013 auch Slaw*innenfeindlichkeit genannt \u2013 in Deutschland als eine Form des Rassismus weit verbreitet. Darunter ist die rassistische Diskriminierung und Verfolgung von Menschen (zugeschriebener) osteurop\u00e4ischer Herkunft zu verstehen. \u201eSlaw*innen\u201c wurden als minderwertig erachtet und es wurde ihnen die F\u00e4higkeit zur Kultivierung von Land abgesprochen. Antislawismus spielte in der nationalsozialistischen Ideologie und Politik eine wichtige Rolle, insbesondere f\u00fcr die Rechtfertigung des Angriffskrieges gegen die Sowjetunion, die Annexion osteurop\u00e4ischer Regionen f\u00fcr deutsche Siedlungsprojekte und die unmenschliche Behandlung sowjetischer Kriegsgefangener im Zweiten Weltkrieg.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anti-Schwarzer Rassismus<sup>2<\/sup><br><\/strong>Anti-Schwarzer Rassismus, das hei\u00dft Rassismus gegen Schwarze Menschen, wird auch als Kolonialrassismus bezeichnet, weil dessen Wurzeln in der Kolonialzeit liegen. Dieser ist eine Erfindung, mit der die koloniale Besetzung des afrikanischen Kontinentes die Genozide, die Versklavung, die Vergewaltigungen, die Ausbeutung und Unterdr\u00fcckung der Menschen, die in den kolonisierten Gebieten lebten, gerechtfertigte hat. Diese rassistischen Selbst- und Fremdbilder, die sich im Zuge der Kolonialvergangenheit heraus bildeten, existieren bis heute weiter. Sie tragen zum Fortbestehen des Rassismus bei. Unter anderem in kolonial gepr\u00e4gten Bildern und Sprachhandlungen werden Schwarze Menschen bis heute zu vermeintlich \u201eAnderen\u201c gemacht. Anhand dieser Fremdzuschreibungen wird gleichzeitig&nbsp;<em>wei\u00df-sein&nbsp;<\/em>als angeblich nat\u00fcrlicher Normzustand hergestellt und die Verstetigung gesellschaftlicher ungleicher Verh\u00e4ltnisse abgesichert und legitimiert.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>1&nbsp;angelehnt an KZ-Gedenkst\u00e4tte Neuengamme, Uni Augsburg, Uni Hamburg: \u201cKoloniales und rassistisches Denken und Handeln im Nationalsozialismus\u201d (2019)<br>2&nbsp;angelehnt an Amadeu Antonio Stiftung: \u201cAnti-Schwarzer Rassismus \u2013 Was ist das?\u201d (ohne Datum)<\/p>\n\n\n\n<p><img decoding=\"async\" src=\"blob:https:\/\/www.coraci-festival.de\/868e7f5a-97b4-4630-bbac-6928d9d2ca05\" alt=\"page2image1243194160\" width=\"144.750000\" height=\"0.750000\"><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Antisemitismus<sup>4<\/sup><br><\/strong>Die 2016 von der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) nicht rechtsverbindliche Arbeitsdefinition lautet: \u00bbAntisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung von Juden[_J\u00fcdinnen], die sich als Hass gegen\u00fcber Juden[_ J\u00fcdinnen] ausdr\u00fccken kann. Der Antisemitismus richtet sich in Wort oder Tat gegen j\u00fcdische oder nichtj\u00fcdische Einzelpersonen und\/oder deren Eigentum sowie gegen j\u00fcdische Gemeindeinstitutionen oder religi\u00f6se Einrichtungen.\u00ab Antisemitismus beschreibt die konkrete Feindschaft gegen Juden_J\u00fcdinnen, die verschiedene Formen und Artikulationen annehmen kann. Antisemitismus ist auch ein Welterkl\u00e4rungsmodell, in dem vereinfachte Erkl\u00e4rungen f\u00fcr komplexe Verh\u00e4ltnisse entworfen werden, indem beispielsweise Kapitalismus personifiziert und auf einige wenige d\u00e4monisierte Personen projiziert wird. Antisemitismus ist somit als eigenes Herrschaftsverh\u00e4ltnis zu verstehen, was Gesellschaften strukturiert und einer eigenen spezifischen Analyse bedarf. Die Bundesregierung hat au\u00dferdem folgende Erweiterung verabschiedet: \u00bbDar\u00fcber hinaus kann auch der Staat Israel, der dabei als j\u00fcdisches Kollektiv verstanden wird, Ziel solcher Angriffe sein.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anti-Muslimischer Rassismus<sup>5<\/sup><br><\/strong>Anti-Muslimischer Rassismus ist als eine Form des Rassismus zu verstehen, die sich speziell gegen Muslim*innen, oder als solche wahrgenommene, richtet. Der Begriff beschreibt ein Dominanzverh\u00e4ltnis, das sich direkt gegen Individuen wie auch Gruppen und Einrichtungen wendet, die sich selbst als muslimisch sehen oder durch Fremdzuschreibung als muslimisch markiert werden. Anti-Muslimischer Rassismus dient dem Erhalt sowie der Ausweitung von Privilegien der wei\u00dfen Dominanzgesellschaft und der Ausgrenzung von Muslim*innen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anti-Rom*nja und Sinti*zze Rassismus<sup>6<\/sup><br><\/strong>Rom*nja und Sinti*zze ist die Selbstbezeichnung einer mehrere hunderttausend Mitglieder umfassenden und stark ausdifferenzierten Bev\u00f6lkerungsgruppe in Deutschland. Sie ist seit dem Ende des 14. Jahrhunderts in Europa beheimatet und in Deutschland als nationale Minderheit anerkannt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anti-Asiatischer Rassismus<sup>7<\/sup><br><\/strong>Anti-Asiatischer Rassismus ist, wenn Menschen asiatischer Herkunft oder asiatisch gelesene Menschen wegen ihres Aussehens oder ihres Namens als &#8222;anders&#8220; eingeteilt, h\u00e4ufig ausgeschlossen beziehungsweise einfach nicht mitgedacht und damit als weniger wert oder als Gefahr eingestuft werden. Die Art des Rassismus gibt es seit der deutschen Kolonialzeit. Ein Beispiel f\u00fcr anti-asiatischen Rassismus ist, dass oftmals alle asiatisch gelesenen Menschen als Chines*innen bezeichnet<\/p>\n\n\n\n<p>4&nbsp;Definition angelehnt an Judith Coffey; Vivien Laumann: \u201cGojnormativit\u00e4t\u201d (2021); Gendern \u00fcbernommen von Latkes*Berlin<br>5&nbsp;angelehnt an Farid Hafez: \u201cAntimuslimischer Rassismus: Eine Arbeitsdefinition\u201d (2021)<br>6&nbsp;angelehnt an Awareness Akademie (ohne Datum)<\/p>\n\n\n\n<p>7&nbsp;angelehnt an Hami Nguyen im Gespr\u00e4ch mit wmm. (2021) und Christina Wolf: \u201cIch bin kein Virus! Anti-asiatischer Rassismus in Deutschland\u201d (2021)<\/p>\n\n\n\n<p><img decoding=\"async\" src=\"blob:https:\/\/www.coraci-festival.de\/3acf78ea-7d70-4c30-a03c-1cc09b811a0a\" alt=\"page3image1283767520\" width=\"144.750000\" height=\"0.750000\"><\/p>\n\n\n\n<p>werden. Zudem berichten als asiatisch wahrgenommene Menschen seit dem Beginn der Corona-Pandemie vermehrt von rassistischen Beleidigungen und von k\u00f6rperlichen \u00dcbergriffen im \u00f6ffentlichen Raum.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sexismus<sup>8<\/sup><br><\/strong>Sexismus bezeichnet verschiedene Formen der Diskriminierung von Menschen aufgrund ihres zugeschriebenen Geschlechts und sind Ausdruck des patriarchalen Systems. Zugleich steht der Begriff f\u00fcr die diesem Ph\u00e4nomen zugrunde liegende Ideologie, welche Geschlechterrollen festschreibt und hierarchisiert. Cis M\u00e4nner profitieren von patriarchalen Strukturen, FLINTA+ (Frauen, Lesben, Intersex-Personen, Nicht-bin\u00e4re-Personen, Trans-Personen und Agender-Personen) sind von Sexismus negativ diskriminiert, also abgewertet und marginalisiert. Die Erscheinungsformen von Sexismus sind kulturell und historisch bedingt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Cissexismus<sup> 9<\/sup><br><\/strong>Cissexismus bezeichnet die Diskriminierung von trans Menschen. Dies \u00e4u\u00dfert sich z.B. durch Ablehnung, Ausgrenzung, Wut, Intoleranz, Vorurteile, Unbehagen oder k\u00f6rperliche bzw. psychische Gewalt gegen\u00fcber trans Personen oder Menschen, die als trans wahrgenommen werden. Cissexismus soll im Unterschied zu Transfeindlichkeit au\u00dferdem die Gewaltf\u00f6rmigkeit und systemische Verankerung des Zweigeschlechter-Systems betonen und auch die Spezifika der Ablehnung von trans im Vergleich zu Sexismus deutlich machen. Cissexismus beinhaltet auch, dass Personen nicht bedenken, dass es trans Personen gibt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ableismus<sup> 10<\/sup><br><\/strong>Der Begriff Ableismus ist dem englischen Wort f\u00fcr \u00bbF\u00e4higkeit\u00ab entlehnt und stammt aus der US-amerikanischen Behindertenbewegung. Er bezeichnet die Bewertung von Menschen mit Be_Hinderungen anhand ihrer (zugeschriebenen) k\u00f6rperlichen und geistigen F\u00e4higkeiten. Damit verbunden ist eine Reduktion des Menschen allein auf seine Beeintr\u00e4chtigung (welche auch nicht von allen be_hinderten Menschen als eine tats\u00e4chliche Behinderung wahrgenommen wird, da sich diese stark unterscheiden und bei jedem Menschen anders sind, zu eigenen Erfahrungen und eigenen Bed\u00fcrfnissen im Umgang damit f\u00fchren) . Die Bewertung kann negativ durch Abwertung erfolgen, oder vermeintlich positiv durch Aufwertung. Der Bewertung geht voraus, dass es so etwas wie eine Vorstellung eines k\u00f6rperlichen und geistigen Normalzustandes gibt, anhand dessen Be_Hinderung als Abweichung bewertet werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Menschen mit Be_Hinderungen aufgrund dieser Bewertung ungleich behandelt oder benachteiligt werden, ist das Diskriminierung.<\/p>\n\n\n\n<p>8&nbsp;angelehnt an Awareness Akademie (ohne Datum)&nbsp;9&nbsp;angelehnt an Awareness Akademie (ohne Datum)<\/p>\n\n\n\n<p><img decoding=\"async\" src=\"blob:https:\/\/www.coraci-festival.de\/a1ccc143-4fd6-4d7f-9349-50e8217d8d34\" alt=\"page4image1283360976\" width=\"144.750000\" height=\"0.750000\"><\/p>\n\n\n\n<p>10&nbsp;angelehnt an Awareness Akademie (ohne Datum)<\/p>\n\n\n\n<p>Um auch in der Sprache zu verdeutlichen, dass Personen nicht be_hindert sind, sondern durch \u00e4u\u00dfere Umst\u00e4nde, Geb\u00e4ude und Strukturen dazu gemacht werden, wird der Unterstrich verwendet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ageismus <sup>11<\/sup><br><\/strong>Ageismus ist ein Begriff, der die negative Bewertung von Menschen aufgrund ihres h\u00f6heren Lebensalters bezeichnet. Bei \u00e4lteren Menschen f\u00fchrt insbesondere eine soziale und \u00f6konomische Benachteiligung zu erschwerter Teilhabe am Arbeits- und gesellschaftlichen Leben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Adultismus <sup>12<\/sup><br><\/strong>Adultismus beschreibt die Diskriminierung von j\u00fcngeren Kindern oder Jugendlichen aufgrund eines bestehenden Machtungleichgewichts zwischen Kindern und Jugendlichen und Erwachsenen. Adultismus nimmt dabei eine h\u00e4ufig gesellschaftlich akzeptierte Dominanz, beispielsweise fehlende Ernsthaftigkeit, gegen\u00fcber Kindern in den Blick, die als gegeben angesehen und kaum hinterfragt wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lookismus <sup>13<\/sup><br><\/strong>Lookismus ist die Diskriminierung aufgrund des Aussehens. Es ist die Annahme, dass das Aussehen ein Indikator f\u00fcr den Wert einer Person ist. Sie bezieht sich auf die gesellschaftliche Konstruktion einer Sch\u00f6nheits- oder K\u00f6rpernorm und die Unterdr\u00fcckung durch Stereotype und Verallgemeinerungen \u00fcber Menschen, die diesen Normen entsprechen und \u00fcber diejenigen, die ihnen, aus Sicht der urteilenden Person, nicht entsprechen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Klassismus <sup>14<\/sup><br><\/strong>Klassismus bezeichnet die Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft und\/oder des sozialen und \u00f6konomischen Status. Es geht bei Klassismus also nicht nur um die Frage, wie viel Geld eine Person zur Verf\u00fcgung hat, sondern auch welchen Status sie hat und in welchen finanziellen und sozialen Verh\u00e4ltnissen sie aufgewachsen ist. Klassismus richtet sich gegen Menschen aus der Armuts- oder Arbeiter*innenklasse, z.B. einkommensarme oder erwerbslose und wohnungslose Menschen, aber auch Arbeiter*innenkinder. Der Begriff wurde ma\u00dfgeblich durch die Erfahrungen von Communities gepr\u00e4gt, die mehrfach diskriminiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>11&nbsp;angelehnt an Awareness Akademie (ohne Datum)&nbsp;12&nbsp;angelehnt an Awareness Akademie (ohne Datum)&nbsp;13&nbsp;angelehnt an Awareness Akademie (ohne Datum)<\/p>\n\n\n\n<p>14&nbsp;angelehnt an Awareness Akademie (ohne Datum)<\/p>\n\n\n\n<p><img decoding=\"async\" src=\"blob:https:\/\/www.coraci-festival.de\/112b4002-a39a-4e74-b562-a96019a9ff6f\" alt=\"page5image1281245136\" width=\"144.750000\" height=\"0.750000\"><\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Prozesshaftigkeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Awareness-Arbeit ist Teil eines konstanten Lernprozesses, da stetig mehr und neues Wissen zusammenkommt. So \u00e4ndert sich zum Beispiel die Sprache, die wir verwenden, da sie mit gesellschaftlichen Diskursen verkn\u00fcpft ist. Das Konzept ist also nie vollst\u00e4ndig abgeschlossen und kann sich \u00e4ndern. Wir sind offen f\u00fcr Feedback und freuen uns, wenn ihr uns beispielsweise auf Formulierungen aufmerksam macht, die m\u00f6glicherweise unpassend gew\u00e4hlt sind. Wir sind Teil des Lernprozesses und wollen das Awareness-Konzept bestm\u00f6glichst weiterentwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Bedeutung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was verstehen wir unter Awareness? Awareness hei\u00dft f\u00fcr uns, aufmerksam zu sein f\u00fcr Situationen, in denen die Grenzen und das Sicherheitsgef\u00fchl eines Menschen \u00fcberschritten werden. Im Rahmen der Festivalorganisation und -durchf\u00fchrung ist die Awareness-Arbeit Teil unseres Sicherheitskonzeptes.<\/p>\n\n\n\n<p>Das hei\u00dft, dass die Awareness-Arbeit dazu beitragen soll, einen Raum zu schaffen, in dem Menschen respektvoll aufeinandertreffen und sich sicher f\u00fchlen sollen. Hierf\u00fcr soll auch das Bewusstsein geschaffen werden, um mit den individuellen Grenzen und Bed\u00fcrfnissen aufmerksam und r\u00fccksichtsvoll umzugehen. Dazu geh\u00f6rt, insbesondere in dem Kontext des coracis als antirassistischem Festival, dass sich die teilnehmenden Menschen ihrer unterschiedlichen Positionen und Privilegien in der wei\u00dfen heterodominierten Gesellschaft bewusst sind und anti-rassistisch handeln. Diskriminierendes und \u00fcbergriffiges Verhalten wird nicht toleriert&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Grundpfeiler unserer Arbeit basieren auf der Ausarbeitung von Safe the Dance: 1. Konsens \/ Zustimmung<\/p>\n\n\n\n<p>Individuelle Grenzen werden respektiert: \u2018Nein\u2019 hei\u00dft immer \u2018nein\u2019! Und noch wichtiger: Nur \u2018ja\u2019 hei\u00dft \u2018ja\u2019! Ein \u2018ja\u2019 kann jederzeit zur\u00fcckgenommen werden. Beachte die Bed\u00fcrfnisse deines Gegen\u00fcbers, damit sich alle wohlf\u00fchlen.<\/p>\n\n\n\n<p>2. Definitionsmacht<\/p>\n\n\n\n<p>Wo ein \u00dcbergriff beginnt, bestimmt immer die betroffene Person und sie hat das Recht zu entscheiden, wie es nach dem Vorfall weitergeht.<\/p>\n\n\n\n<p>3. Parteilichkeit<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wahrnehmung der betroffenen Person wird nicht in Frage gestellt \u2013 Solidarit\u00e4t steht an erster Stelle.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. F\u00fcr wen und warum leisten wir Awareness-Arbeit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im \u00f6ffentlichen Raum k\u00f6nnen sich nicht alle immer sicher f\u00fchlen. Marginalisierte Communities, wie BI_PoC (Black, Indigenous, People of Color), FLINTA+ (Frauen, Lesben, Inter-, Nicht-Bin\u00e4re-, Trans- und A-Gender-Personen) und LGBTQIA+ (lesbische, schwule, bisexuelel, transsexuelle\/Transgender-, queere, intersexuelle und asexuelle)&nbsp;Personen erleben im Alltag Diskriminierung. Awareness-Strukturen sollen dem aktiv entgegen treten und rassistisches, sexistisches, queerfeindliches, transfeindliches und weiteres \u00fcbergriffiges Verhalten benennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit unserer Awareness-Arbeit wollen wir einen Rahmen erm\u00f6glichen, um (vor allem\/unter anderem) gewaltvollen Verhalten entgegen zu treten. Dieses kann von verschiedenen Ebenen ausgehen: von konkreten Personen (individuelle Gewalt) oder auch von R\u00e4umen oder Strukturen, sodass Menschen die Teilnahme oder der Zugang zu Ressourcen schwer gemacht wird (strukturelle Gewalt).<\/p>\n\n\n\n<p>Awareness m\u00f6chte auf diese Diskriminierung und Machtverh\u00e4ltnisse aufmerksam machen, (die strukturell in der Gesellschaft verankert sind). Wir versuchen Menschen zu unterst\u00fctzen, die Grenz\u00fcberschreitungen, wie k\u00f6rperliche und oder psychische, sexualisierte Gewalt erlebt haben. Wir k\u00f6nnen die strukturellen Gewaltverh\u00e4ltnisse nicht aufl\u00f6sen. Mithilfe unseres Konzepts und unserer Arbeit vor Ort m\u00f6chten wir jedoch versuchen, \u00dcbergriffen m\u00f6glichst pr\u00e4ventiv entgegen zu wirken. \u00dcbergriffe oder Diskriminierungen k\u00f6nnen jedoch nie ganz ausgeschlossen werden. In diesen F\u00e4llen sind wir f\u00fcr die Betroffenen solidarisch da und schreiten, wenn es gew\u00fcnscht ist, (oder von uns als erforderlich betrachtet wird) ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben einer Sensibilisierung f\u00fcr Gewaltverhalten wollen wir auch die Ebene von (generellem\/emotionalem) Unwohlsein ber\u00fccksichtigen. Das hei\u00dft, wenn Menschen situativ \u00fcberfordert sind oder etwas Schlechtes erlebt haben, kann das Awareness-Team immer angesprochen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn du \u00fcbergriffiges Verhalten erf\u00e4hrst oder dich aufgrund diverser Gr\u00fcnde unwohl f\u00fchlst, kannst du dich an das Awareness-Team wenden. Wenn etwas vorf\u00e4llt, wollen wir einen Raum schaffen, in dem die betroffenen Personen sich sicherer f\u00fchlen und ernst genommen werden. Uns anvertraute Geschehnisse und Gef\u00fchle werden vertraulich behandelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Personen, die Teil des Awareness-Teams sind, werden vor dem Festival gebrieft und mit unserem Awareness-Konzept sensibilisiert. Beim Festival sind Personen, die zum Awareness-Team geh\u00f6ren, an pinken T-Shirt mit wei\u00dfem \u2018A\u2019 drauf erkennbar und stehen stets im Austausch mit weiteren Organisationsmitgliedern des Festivals.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig: Einen m\u00f6glichst sicheren Raum soll es nicht erst auf der Veranstaltung vor Ort geben. Wir m\u00f6chten vor der Veranstaltung sowie danach ansprechbar sein (coraci@asta-lueneburg.de).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. Der Code of Conduct<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben einen Code of Conduct aufgestellt, der definieren soll wie wir w\u00e4hrend des Festivals miteinander umgehen und kommunizieren wollen. Dieser wird auch auf dem Gel\u00e4nde ausgedruckt zu finden sein. Das ganze Konzept ist au\u00dferdem an der Awareness-Zentrale zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir w\u00fcnschen uns, dass Du diese Richtlinien ernst nimmst.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen mit Dir einen m\u00f6glichst diskriminierungsfreien, nicht wertenden Raum schaffen. Uns ist ein sensibler und respektvoller Umgang wichtig damit sich alle auf der Veranstaltung wohlf\u00fchlen k\u00f6nnen. Achte auf deine Mitmenschen und melde dich bei dem Awareness-Team, wenn deine eigenen Kapazit\u00e4ten zum beobachten und ggfs. einschreiten nicht ausreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jegliche Formen von Diskriminierung werden nicht geduldet.<\/p>\n\n\n\n<p>Respektiere individuelle Grenzen und handel nach dem Konsens Prinzip: Nur \u2018ja\u2019 hei\u00dft \u2018ja\u2019! Und jedes \u2018ja\u2019 kann jederzeit zur\u00fcckgenommen werden. \u2018Nein\u2019 hei\u00dft immer \u2018nein\u2019!<\/p>\n\n\n\n<p>Das Aus\u00fcben oder Androhen von psychischer und physischer Gewalt wird nicht toleriert und tr\u00e4gt Konsequenzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jeglicher Art an kulturelle Aneignung wie z.B. wei\u00dfe Menschen mit Dreads, das Tragen eines Bindi durch Nicht-Hindu-Frauen wird nicht geduldet.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dfe nicht von der \u00e4u\u00dferen Erscheinung auf die Geschlechtsidentit\u00e4t anderer Personen, frag nach deren Pronomen.<\/p>\n\n\n\n<p>Oberteile bleiben an, oberk\u00f6rperfreie Menschen sind nicht erw\u00fcnscht.<br>Das Awareness-Team ist f\u00fcr Dich immer ansprechbar und will Dich unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sei ein Ally und solidarisiere dich mit diskriminierten Personen! Wenn du ein gewisses Fehlverhalten beobachtest, schreite entweder aktiv ein oder gib unserem Awareness-Team Bescheid.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Definitionsmacht liegt immer bei den Betroffenen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind jederzeit offen f\u00fcr Feedback und Kritik und passen unser Konzept dynamisch an.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>6. Konsequenzen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wird w\u00e4hrend der Veranstaltung \u00fcbergriffiges und oder diskriminierendes Verhalten beobachtet, wird die aus\u00fcbende Person vom Festival ausgeschlossen (sofern dies der Wunsch der betroffenen Person ist). Das Gel\u00e4nde darf w\u00e4hrend der Veranstaltungszeit nicht wieder betreten werden, auch nicht zum Holen pers\u00f6nlicher Gegenst\u00e4nde. Dies geschieht dann durch Bekannte oder Mitglieder des Festival-Teams.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>7. Awareness-Team<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Awareness-Team stellt sich zum einen aus vier Personen zusammen, die eine aktive Schicht \u00fcbernehmen. Diese sind auf dem Gel\u00e4nde und an der Awareness-Zentrale zu finden und an einem pinken Shirt mit wei\u00dfem \u2018A\u2019 erkennbar. Unsere Betroffenen &#8211; Perspektive ist ein Bestandteil unserer Awareness-Arbeit, weswegen wir versuchen so m\u00f6glichst viele dieser Perspektiven abzubilden. Wir w\u00fcnschen uns, andere Betroffene zu st\u00e4rken und einen Veranstaltungsraum zu schaffen, in dem sich alle Menschen wohl f\u00fchlen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>8. Die Veranstalter*innen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir m\u00f6chten mit dem coraci Festival j\u00e4hrlich eine Veranstaltung ausrichten, die mit einem jeweils neu gew\u00e4hlten Schwerpunkt Raum f\u00fcr Perspektiven bietet, welche mehr Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit f\u00fcr von Diskiminierung, insbesondere von Rassismus, betroffenen Menschen schaffen soll.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>9. Sichtbarkeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Uns ist ein starke Sichtbarkeit der Awareness-Strukturen auf dem ganzen Gel\u00e4nde<\/p>\n\n\n\n<p>w\u00e4hrend des Festivals und Transparenz im Vorhinein wichtig. Dies bezieht sich sowohl auf das Awareness-Team, als auch auf das Awareness-Konzept.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Awareness-Team und die aktuell schichtenden Personen sind an pinken T-Shirts mit wei\u00dfem \u2018A\u2019 drauf zu erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Awareness-Zentrale auf dem Festival ist zur Koordination der Awareness-Schichten und deren Briefings zust\u00e4ndig. Au\u00dferdem kannst Du dich an die Zentrale und die Menschen dort wenden, wenn Du etwas R\u00fcckzug brauchst. Die Zentrale ist nicht nur f\u00fcr Betroffene, sondern auch Interessierte, an der auch Informationsmaterial und das vollst\u00e4ndige Konzept zu finden ist. Am Festivalsamstag wird es keine Zentrale geben, aber wir werden bei jeder Veranstaltung vor Ort und ansprechbar sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Code of Conduct des Awareness-Konzeptes ist auf Plakaten nachzulesen, und wird durch zus\u00e4tzliche Ansagen auf den B\u00fchnen in Erinnerung gerufen. Zus\u00e4tzlich wird es vor Beitr\u00e4gen, wie zum Beispiel am Poesi Abend bei bestehender Notwendigkeit Triggerwarnungen geben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>10. Allyship<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Begriff \u201cAllyship\u201d kommt von dem Wort \u201cally\u201d, welches auf deutsch mit \u201cVerb\u00fcndete*r\u201d gleichgesetzt werden kann.\u00a0Dabei bezieht sich der Begriff auf das aktive Handeln, sprich \u201callying\u201d = \u201csich verb\u00fcnden\u201d, der verb\u00fcndeten, aber nicht betroffenen Person. Personen verb\u00fcnden sich also mit einer diskriminierten Gruppe, obwohl sie selbst nicht von dieser Diskriminierung betroffen sind. Allyship im Kontext von Rassismus bezieht sich auf den Kampf an der Seite von Schwarzen Menschen, Indigenen und People of Color. Dabei geht es prim\u00e4r um das Angehen des rassistisches Systems mit seinen internalisierten Strukturen. Dazu geh\u00f6rt auch, sich bewusst zu sein, innerhalb dieses Systems Teil der privilegierten Gruppe zu sein ist. Denn Menschen, die nicht zu den genannten Personengruppen geh\u00f6ren, profitieren strukturell, institutionell und auch pers\u00f6nlich von Rassismus. Als ally\/Verb\u00fcndete*r werden die eigenen Privilegien genutzt um R\u00e4ume f\u00fcr diskriminierte Menschen zu schaffen, sich f\u00fcr Themen einzusetzen, Rassismus aufzudecken und zu benennen. Die Beschreibung des allys\/Verb\u00fcndete*r ist dabei keine Selbstbezeichnung, sondern liegt in der Definitionsmacht der von Diskriminierung betroffener Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Unsere Konzeptausarbeitung hat sich an der von rundum.club orientiert und ist stark daran angelehnt, teilweise \u00fcbernommen. Das vollst\u00e4ndige rundum.club Konzept ist via rundum.club\/awareness zu finden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>KZ Gedenkst\u00e4tte Neuengamme in Zusammenarbeit mit den Universit\u00e4ten Hamburg und Augsburg (2019): Verflechtungen. Koloniales und rassistisches Denken und Handeln im Nationalsozialismus.<br>URL: https:\/\/www.verflechtungen-kolonialismus-nationalsozialismus.de\/start.html<\/p>\n\n\n\n<p>Amadeo Antonio Stiftung (ohne Datum): Anti-schwarzer Rassismus \u2013 was ist das? URL: https:\/\/www.amadeu-antonio-stiftung.de\/rassismus\/was-ist-rassismus\/<\/p>\n\n\n\n<p>Coffey, Judith; Laumann, Vivien (2021): Gojnormativit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>LATKES*BERLIN (2018): J\u00fcdische Menschen gendern. URL: https:\/\/latkesberlin.wordpress.com\/<\/p>\n\n\n\n<p>Awarness-Akademie (ohne Datum): Glossar. URL: https:\/\/awareness-akademie.de\/glossar\/<\/p>\n\n\n\n<p>Hafez, Farid (2021): Antimuslimischer Rassismus. Eine Arbeitsdefinition. Mercator Stiftung. URL:https:\/\/www.stiftung-mercator.de\/content\/uploads\/2021\/07\/Antimuslimischer-Ra ssismus-Eine-Arbeitsdefinition.pdf<\/p>\n\n\n\n<p>Wolf, Christina (2021): Ich bin kein Virus! Anti-asiatischer Rassismus in Deutschland. BR.<br>URL: https:\/\/www.br.de\/extra\/respekt\/rassismus-antiasiatischer-vorurteile100.html<\/p>\n\n\n\n<p>Tomk\u00f6tter, Neele (2021): Our weekly heroine Hami Nguyen: \u201cIn gewisser Weise wurde ich durch meine Herkunft in die Rolle der Aktivistin gedr\u00e4ngt\u201d. wmm. URL: https:\/\/www.wmn.de\/insights\/hami-nguyen-our-weekly-heroine-id307811<\/p>\n\n\n\n<p>Ogette, Tupoka (2022): Und jetzt du. Penguin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf dieser Seite k\u00f6nnt ihr unser gesamtes Awareness Konzept nachlesen. Unseren Code of Conduct findet ihr im Men\u00fc unter Awareness zus\u00e4tzlich nochmal aufgef\u00fchrt. 1. Triggerwarnung Dieses Konzept handelt vom Umgang und der Pr\u00e4vention intersektionaler\/ interdependenter Diskriminierung, sexualisierter Gewalt und struktureller Gewalt. Wir schreiben nicht \u00fcber explizite Vorf\u00e4lle, dennoch k\u00f6nnten sich Menschen getriggert f\u00fchlen. 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